Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

„Flüssiger und sicherer“. STRASSENBAU / Die umfangreichen Bauarbeiten auf der B63 zwischen Pinkafeld und Pinkafeld Nord dauern noch bis Ende Oktober. Kosten belaufen sich auf 400.000 Euro.

Pläne umgesetzt. Gerhard Prenner, Harald Rosner und Orstvorsteher Ewald Schuh. ROIS  |  NOEN
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VON SILKE ROIS

PINKAFELD, HOCHART / Die Errichtung zweier Verkehrsinseln, einer Abbiegespur und zweier Bushaltestellen ist derzeit auf der B63 zwischen Pinkafeld und Pinkafeld Nord sowie auf dem Anschlussstück in Richtung Hochart im Gange. Seit Ende August laufen die umfangreichen Bauarbeiten und rund ein Monat werden sie noch dauern, so Bauleiter Ing. Harald Rosner vom Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum Süd. Dann soll auch die Oberfläche saniert und mit den Maßnahmen die Sicherheit in diesem Bereich erheblich aufgewertet und der Verkehr flüssiger gemacht worden sein.

Da jener Bereich, wo man von der B63 von Pinkafeld kommend auf die Straße in Richtung Hochart abbiegen kann, als Umstiegstelle für Schüler aus Hochart und der Steiermark fungiert, mussten die Busse dort mitten auf der Bundesstraße halten. Diese Gefahrensituation soll nun durch eine eigene Ausbuchtung für die Busse und durch eine 70er-Beschränkung sowie eine kleine Verkehrsinsel zur Verkehrsberuhigung, entschärft werden. Gleichzeitig wird diese neue Haltestelle dann über den auch bisher schon vorhandenen Rad- und Gehweg mit der ebenfalls mittels einer Ausbuchtung neu errichteten Haltestelle auf der Straße in Richtung Hochart verbunden. „In Zukunft können die Schüler über einen Gehweg von ihrer neuen Ausstiegsstelle zu ihrer neuen Einstiegsstelle gehen“, so Rosner. Eine eigene Links-Abbiegespur soll auch das Abbiegen von der B63 nach Hochart, von Pinkafeld Nord kommend sicherer und den Verkehr flüssiger machen. Eine kleine Verkehrsinsel soll die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen und die Geschwindigkeit reduzieren.

Rund 400.000 Euro kostet das ganze Bauprojekt, das vom Land Burgenland finanziert wird. „Nur für die zusätzliche Straßenbeleuchtung sowie den Gehweg muss die Gemeinde Pinkafeld aufkommen“, so Pinkafelds Vizebürgermeister aus Hochart Gerhard Prenner.