Erstellt am 11. November 2015, 09:37

von Michael Pekovics

FPÖ fordert Konzept. FPÖ-Gemeinderat Erich Engl will Verkehrskonzept für „Entwicklungsachse Oberwart - Kemeten“. Straßenlandesrat ist irritiert.

Verkehrsknotenpunkt. Die FPÖ will ein Verkehrskonzept für Oberwart-Kemeten, der Koalitionspartner setzt die ersten Maßnahmen aber bereits um.  |  NOEN, BVZ
Geänderte Rahmenbedingungen sind der Grund für Kemetens FPÖ-Gemeinderat Erich Engl, ein „örtlich-regionales Verkehrskonzept für die wirtschaftliche Entwicklungsachse im Kemeten Ost - Einkaufszentrum Oberwart“ zu fordern.

Verwunderung in Bielers Büro

Engl verweist auf die aktuellen Planungen für den Neubau des Krankenhauses Oberwart. „Die Dornburggasse muss entlastet werden, dennoch muss eine ungestörte Zufahrt für die Rettungsdienste möglich sein, deshalb ist die Erstellung eines aktuellen, auf das Projekt abgestimmten örtlich-regionalen Verkehrskonzept unerlässlich.“

Im Büro von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler reagiert man verwundert auf die Forderung und verweist auf die aktuellen Bauarbeiten in diesem Bereich. „Die Bauarbeiten für den Bypass laufen, der Ausbau des Kreisverkehrs ist im Frühjahr fertig und zusätzlich wird eine Kriechspur errichtet – das ist die dringend notwendige Entlastung für diesen Bereich“, sagt Büroleiterin Isabell Strobl.

Natürlich sei es legitim, Forderungen zu stellen, aber: „Wir haben in Oberwart reagiert, es gibt Konzepte und diese werden umgesetzt. Aber natürlich müssen Verkehrskonzepte immer auf die aktuelle Situation angepasst werden – das passiert bei uns laufend.“