Erstellt am 20. Januar 2014, 10:13

Frau zur Falschaussage gezwungen. Eine 19-jährige Frau aus dem Bezirk Oberwart, die als Zeugin in einem Strafverfahren aussagen soll, wurde in den letzten Monaten zweimal telefonisch dazu gezwungen, eine Falschaussage vor Gericht zu tätigen.

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In der gegenständlichen Causa ist ein Strafverfahren gegen eine 40-jährige Litauerin und deren 15-jährige Tochter (ebenfalls litauische Staatsangehörige) aus dem Bezirk Oberwart, am Landesgericht Eisenstadt anhängig. Bei besagtem Verfahren geht es um mehrere Anzeigen wegen gewerbsmäßigem Diebstahl.

Einschüchterungsversuche - Anzeige

Wie eingangs berichtet, wurde die 19-Jährige Zeugin der Verhandlung seit November zwei Mal von der 15-Jährigen und dem 21-jährigen Lebensgefährten der beschuldigten 40-Jährigen angerufen und gezwungen, vor Gericht falsch auszusagen und alle Vorwürfe fallen zu lassen.

So drohten sie in beiden Fällen damit, Brüder an ihre Adresse zu schicken und sie werde sehen, was dann passiert. Nachdem die junge Frau durch diese Androhungen in Furcht und Unruhe versetzt wurde, entschloss sie sich, diesen Sachverhalt anzuzeigen. Die Staatsanwaltschaft verfügte diesbezüglich die Einvernahme der beiden Täter und die Anzeige auf freiem Fuß