Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Frauen, ran an die Brust. VORSORGE / Jede achte Frau erkrankt einmal in ihrem Leben an Brustkrebs. Tödlicher Ausgang kann aber oft verhindert werden.

Landesrat Peter Rezar, Dr. Michaela Klein und Landesrätin Verena Dunst (v.l.) appellieren: »Wird Brustkrebs früh genug erkannt, sind die Heilungschancen hoch.«  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

REGION / Der Erfolg aus dem Jahr 2004 gibt den beiden SPÖ-Landesräten Verena Dunst und Peter Rezar Recht. Nach der ersten Kampagne zur Brustkrebsvorsorge nahmen rund ein Drittel mehr Frauen die Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch.

„Das wollen wir heuer auch erreichen – mindestens“, sagt Dunst und weist daraufhin, dass „jede achte Frau in ihrem Leben an Brustkrebs erkrankt“. Die Krankheit ist aber heilbar, wenn man sie früh genug diagnostiziert. Rezar bemüht gar ein Zitat von Arther Schopenhauer: „Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist Alles Nichts – bei Früherkennung von Brustkrebs gibt es eine Heilungschance von 98 Prozent.“ Gesundheitsthemen wie Krebs müssten enttabuisiert werden, erschreckend sei vor allem, dass „immer jüngere Frauen an Brustkrebs erkranken“.

Bei der Informationsveranstaltung im Gasthaus Drobits referierte Dr. Michaela Klein. Laut ihr gibt es Gruppen, die besonders gefährdet sind: „Wenn Verwandte ersten Grades, wie Mutter oder Schwester, bereits an Brustkrebs erkrankt sind, dann sollte man unbedingt regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen.“ Weitere Risikofaktoren seien wenig Bewegung, Übergewicht, Rauchen und Hormonersatztherapien.