Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

„Freunde, nicht Fremde“. TOURISMUS / Private Zimmervermieter waren und sind die Basis für den Fremdenverkehr. Im Südburgenland gibt es 190 Betriebe.

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VON MICHAEL PEKOVICS

REGION / „Private Zimmervermieter sind das Salz in der Tourismus-Suppe, ihr Charme ist einzigartig“, schwärmte Tourismus-Direktor Mario Baier gemeinsam mit Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) bei der Präsentation neuer Aktivitäten für 2012. Grundlage dafür war der Beitritt des Burgenlandes zum Dachverband der Privatzimmervermieter Ende 2010.

Im heurigen Jahr soll verstärkt auf das Thema „Qualität“ gesetzt werden, geplant sind Fortbildungskurse für Vermieter, mehr Rücksichtnahme auf regionale Gegebenheiten und eine Info- und Kontaktplattform für Betriebe. „Die privaten Zimmervermieter sind mit einem Nächtigungsanteil von 13 Prozent ein wesentlicher Bestandteil unseres Angebots“, erklärte Baier. Das Nordburgenland hat mit 620 Anbietern den größten Anteil, dahinter folgen der Süden (190) und das Mittelburgenland (64). Besondere Pluspunkte im Südburgenland seien laut Resetar vor allem die Abgeschiedenheit und die Gastfreundschaft: „Beim Spazierengehen wird man bei uns als Freund, nicht als Fremder wahrgenommen.“ Zwar brauche es auch große Leitbetriebe, ohne die privaten Anbieter gehe es aber nicht. „Deutsche Gäste reißen uns derzeit die Angebote von ‚Pannonisch Wohnen‘ aus der Hand“, freut sich Baier. „Warum? Weil es etwas Vergleichbares einfach nicht gibt, die Unverwechselbarkeit ist unsere größte Stärke.“