Erstellt am 06. März 2013, 00:00

Fronten verhärtet. Gesundheits- und Krankenpflegeschule / Erste Verhandlung zwischen gekündigter Lehrerin und KRAGES zeigte: Die Debatten gehen weiter.

 |  NOEN

Der Streit zwischen der Krankenanstaltengesellschaft (KRAGES) und jenen Pädagogen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart, die sich von Direktorin Karin Dolmanits „gemobbt“ fühlen ist nicht zu Ende. Bei der ersten Verhandlung trafen die als Klägerin auftretende gekündigte Lehrerin und die KRAGES aufeinander.

Wie berichtet, war der Fall ins Rollen gekommen, weil sich zehn der 15 Pädagogen in einem Brief an die KRAGES über die Direktorin beschwert hatten. Eine Lehrerin wurde wegen „gröblicher Verletzung der Dienstpflichten“ gekündigt. Während sie das Kündigungsschreiben bekämpft, sehen die KRAGES-Anwälte sämtliche vom Gesetz geforderten Merkmale erfüllt, was auch auf die Rechtssprechung des Obersten Gerichtshofes zurückzuführen sei.

Lehrerin will wieder  zurück an die Schule

Am Bezirksgericht Oberwart wurde die Lehrerun von Anwalt Michael Wagner der „Rädelsführerschaft“ bezichtigt. Für Franz Unterasinger von der Gegenseite „nicht nachvollziehbar, weil sie den Brief gar nicht unterschrieben hatte“. Richterin Gerlinde Nemeth drängte auf einen Vergleich. Aber sowohl die Pädagogin („Ich will meine Wiedereinstellung!“) als auch die KRAGES bleiben hart.

Will weiterkämpfen. Anwalt Franz Unterasinger.

BVZ