Rechnitz

Erstellt am 18. Oktober 2016, 12:33

von BVZ Redaktion

Rechnitz: Arbeiter auf dem Weg der Besserung. 38- und 42-Jähriger wurden am Montag in Rechnitz (Bezirk Oberwart) bei Reinigungsarbeiten eines auf einem Tankwagen montierten Tanks schwer verletzt und mit Verdacht auf Kohlendioxidvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert (BVZ.at hatte berichtet); am Dienstag befanden sie sich bereits auf dem Weg der Besserung.

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Zwei Arbeiter der Rechnitzer Entsorgungsfirma Stipits GmbH waren am Montag Nachmittag für Reinigungsarbeiten in einen leeren Tank, in dem Gastronomieabfälle transportiert wurden, eingestiegen und mussten unmittelbar danach mit Verdacht auf Kohlendioxidvergiftung in die Klinik geflogen werden - BVZ.at hatte berichtet (siehe weiter unten).

Dank des raschen Eingreifens der Hilfskräfte wurden sie bestens versorgt, sodass am Dienstag eine erste Entwarnung gegeben werden kann! Während der eine Mitarbeiter bereits nach Hause entlassen wird, bleibt der zweite zur Beobachtung noch in der Klinik.

„Rettungskette hat perfekt funktioniert!“

Niki Stipits: „Es ist zumindest beruhigend, dass dieser Mitarbeiter die Intensivstation bereits selbständig verlassen kann und auf die normale Station wechselt. Wir sind sehr glücklich, dass die Rettungskette so perfekt funktioniert hat!“

Wie es dazu kommen konnte – es handelt sich um langjährige und erfahrene Mitarbeiter – ist allen ein Rätsel und noch Gegenstand von Untersuchungen. Doch vorerst steht die Wiederherstellung der Gesundheit der beiden Mitarbeiter im Mittelpunkt. Niki Stipits: „Wir danken allen Hilfskräften herzlichst – dem Notarzt-Team, der Rettung, der Feuerwehr und allen, die an der Rettungsaktion beteiligt waren. Unseren beiden Mitarbeitern wünschen wir von Herzen eine gute Besserung!“

Mit dem Tankwagenzug war zuvor Industriefett transportiert worden. Um die Fettrückstände aus dem Tank des Anhängers zu entfernen, wurde ein Hochdruckreiniger verwendet. Der 42-jährige Ungar kletterte in den Tank, sein Arbeitskollege, 38 Jahre und ebenfalls ungarischer Staatsangehöriger, schaltete den Hochdruckreiniger ein.

Plötzlich gab es einen Knall und der 38-Jährige sah, dass der 42-Jährige regungslos im Tank lag. Er verständigte sofort weitere Arbeiter und kletterte ebenfalls in den Tank, um seinem Arbeitskollegen zu helfen. Plötzlich verlor auch er das Bewusstsein.