Erstellt am 04. Februar 2015, 10:30

von Michael Pekovics

Enteignung möglich. „Joseph Haydn Straße“ in Oberwart ist fix. Jetzt werden die Bescheide zugestellt.

Neue Verbindung. Die Joseph Haydn Straße soll die Lisztgasse und die Bahnhofstraße miteinander verbinden. Foto: Montage/googlemaps  |  NOEN, Montage/googlemaps/Pekovics Michael
Der Gemeinderat hat in der Vorwoche die Umsetzung der neuen Joseph Haydn Straße einstimmig beschlossen. Damit können wie vorgesehen noch heuer die Vorarbeiten beginnen, 2016 soll die Straße dann fertig sein.

Bevor allerdings die Bescheide über die Umsetzung des Projekts an die Grundstückseigentümer verschickt werden, gibt es noch letzte Gespräche mit jenen, die nicht verkaufen wollen.

Gemeinsame Lösung gesucht: „Aber ja, wir bauen“

„Wir werden noch einmal alles versuchen, um eine gemeinsame Lösung zu finden“, sagt Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP). „Aber ja, wir bauen und werden die Bescheide nach den Gesprächen zustellen. Dagegen können dann Rechtsmittel ergriffen werden.“

Gibt es keine Zustimmung, können die Besitzer auch enteignet werden, weil die Errichtung der Straße laut Stadt in öffentlichem Interesse liegt. Pro Quadratmeter beträgt die Entschädigung 50 Euro, die Flächen wurden bereits vermessen.

Parkplatz hängt derzeit in der Warteschleife

Im Zuge der Diskussion stellte SPÖ-Stadtrat Ewald Gossy die Frage, wie es denn nun mit dem Parkplatz beim Bahnhof weitergehe. Ursprünglich wollte der Eigentümer ja eine neue Zufahrtsrampe bauen und die Fläche dann bewirtschaften.

Nun dürfte sich laut Aussagen von Rosner in der Sitzung das Projekt aber verzögern: „Das Projekt hängt jetzt in der Warteschleife, weil die Zufahrt über die neue Joseph Haydn Straße möglich wird.“ Gossy regte dennoch an, Maßnahmen zu ergreifen, um den Parkplatz schneller wieder zu aktivieren.