Erstellt am 19. September 2016, 21:02

von Michael Pekovics

Oberschützen: Günter Toth tritt zurück. Oberschützens Bürgermeister Günter Toth tritt nach 14 Jahren im Amt zurück. Ihm folgt Hans Unger als Ortschef nach.

Abschied als Bürgermeister und aus der Politik. Günter Toth tritt nach 14 Jahren zurück.
 
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Spätestens am 7. Oktober 2017 finden die nächsten Gemeinderatswahlen statt. Ein Jahr davor haben amtierende Ortschefs die Möglichkeit ihr Amt zurückzulegen, der Nachfolger bis zur Wahl wird vom Gemeinderat bestimmt.

In Oberschützen hat Bürgermeister Günter Toth (ÖVP) angekündigt, genau das zu tun: „Wenn man nicht die volle Bereitschaft spürt, dann ist es an der Zeit, zu gehen. Ich habe 14 Jahre Vollgas gegeben und bin jetzt ein wenig müde“, sagt Toth im Gespräch mit der BVZ. Als Nachfolger soll nun in der kommenden Gemeinderatssitzung im Oktober Hans Unger bestellt werden.

„Der politische Stil von Toth war immer von einem starken Miteinander geprägt. Wir haben Hans Unger einstimmig gewählt, weil er alle Eigenschaft mitbringt, die ein Bürgermeister in Oberschützen heute braucht“, sagt Vizebürgermeister Reinhard Jany (ÖVP). „Für mich ist es der richtige Zeitpunkt“, sagt der angehende Bürgermeister Unger, der bereits neun Jahre als Gemeinderat hinter sich hat. „Ich spüre jede Menge Motivation, um für die Gemeinde da zu sein und werde mich mit voller Kraft einsetzen.“

Nachfolger ist bereits fix. Bis zur Gemeinderatswahl im Oktober 2017 wird Hans Unger das Amt übernehmen.
 
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Für die Opposition kommt der Rücktritt von Toth überraschend. „Geahnt habe ich es, aber dass es so schnell geht, wundert mich“, sagt FPÖ-Gemeinderat Ernst Karner. Für ihn ist Unger „der richtige Vertreter des bürgerlichen Lagers in unserer Gemeinde, ich werde ihn zu 100 Prozent unterstützen.“

Ob er selbst als Kandidat antritt, lässt Karner ebenso wie SPÖ-Chefin Ingrid Ulreich offen: „Wir werden alles bei der Generalversammlung besprechen und entscheiden, wie wir mit der Situation umgehen“, so die Aschauer Ortsvorsteherin im Gespräch mit der BVZ.

Für Toth gehen mit dem Rücktritt jedenfalls 14 Jahre als Bürgermeister zu Ende: „Ich bleibe ÖVP-Mitglied, aber ich werde nur mehr bis zur Übergabe im Oktober als Gemeinderat fungieren – danach werde ich mich nicht mehr politisch betätigen.“