Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Gigant baut aus: Neue Halle um sechs Millionen . NEUBAU / Schwesterunternehmen des Metall-Riesen Nikitscher baut in Pinkafeld neues Gebäude auf technischem Höchststand.

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VON VANESSA BRUCKNER

PINKAFELD / 5.000 Quadratmeter - diese Fläche umfasst das neue Mammutprojekt der Firma Pinkafelder Oberflächentechnik (kurz: P-OT).

Seit Beginn dieses Jahres wird an dem Neubau der Halle auf dem Firmengelände in Pinkafeld gearbeitet. „Die Halle wird zwei Geschosse beinhalten. Im Oberen Geschoss werden die Pulverbeschichtungs- und Nasslackieranlage untergebracht werden“, informiert Geschäftsführer Franz Meister. Im Untergeschoss des neu errichteten Gebäudes ist die Errichtung eines dazugehörenden Lagers geplant.

Hochmoderne und effiziente  Wasseraufbereitungsanlage

Die Firma Pinkafelder Oberflächentechnik führt Oberflächenbehandlungen durch. Hauptaugenmerk liegt auf der Pulverbeschichtung und Lackierung von Stahlteilen.

„Unsere Pulverbeschichtungsanlage war über 20 Jahre alt. Zeit also, für einen weiteren Sprung in der Technologieentwicklung“, erklärt der Geschäftsführer des Unternehmens. Die Wasseraufbereitungsanlage in der neuen Halle wird nicht nur hochmodern, sondern soll dem Unternehmen in Zukunft auch helfen Kosten zu sparen. Das neue System nutzt einerseits Regenwasser und bereitet außerdem gebrauchtes Wasser wieder auf. Franz Meister liefert detaillierte Infos: „Es handelt sich dabei um eine moderne, vollautomatische Kreislaufanlage die zum Ziel hat Ressourcen zu schonen und die Abfallmenge auf ein Minimum zu reduzieren. Das Regenwasser wird künftig in den Keller geleitet werden, wo sich ein Auffangbecken befindet. Nach der Wiederaufbereitung kann es als Nutzwasser verwendet werden. Auch umwelttechnisch spielt die neue Wasseraufbereitungsanlage also alle Stücke.“

Circa 15 bis 20 neue Arbeitsplätze werden durch den Neubau in Pinkafeld geschaffen. Vorwiegend handelt es sich dabei um Jobs im Produktionsbereich. Mit Ende des Jahres soll die neue Halle stehen. Der Vollbetrieb ist für das erste Quartal 2013 geplant.

Anfang 2012 wurde mit dem Bauarbeiten in Pinkafeld begonnen. Kostenpunkt: 6,2 Millionen Euro. ZVG

Im Neubau werden eine Pulverbeschichtungs- und Nasslackieranlage untergebracht. P-OT Geschäftsführer Franz Meister (links): „Durch den Bau werden neue Arbeitsplätze für die Region geschaffen.“ ZVG