Erstellt am 13. Mai 2015, 10:47

von Michael Pekovics

Sieben Jahre bis Ende. Das 2008 begonnene „Z-Verfahren“, von dem rund 400 Parteien betroffen waren, steht in Oberwart vor seinem Abschluss.

Bei der Präsentation. Verfahrensleiter Josef Wild mit Landesrat Andreas Liegenfeld, Vertretern des Landes und der Stadtgemeinde. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics
Nach der Grundzusammenlegung von 1973 bis 1978 steht nun das zweite sogenannte „Z-Verfahren“ in der Bezirkshauptstadt vor der Vollendung. Sieben Jahre lang hat Josef Wild als Verfahrensleiter die Interessen von rund 400 Parteien berücksichtigen müssen, insgesamt waren 836 Grundstücke mit einer Fläche von 442 Hektar betroffen.

Das Verfahren hatte folgende Ziele: Hochwasserschutz- und Renaturierungsmaßnahmen, Ausscheiden der Trasse für die Umfahrung, Umwidmung von knapp 100 Hektar Industrie- und Baugebiet, Erstellung eines Landschaftsrahmenplans und die Schaffung von größeren Betriebseinheiten für die Landwirtschaft. Vor der Zusammenlegung war ein durchschnittliches Grundstück 0,57 Hektar groß, jetzt sind es 1,11 Hektar.

Derzeit wird noch am Ausbau der Wege und Gräben gearbeitet, die Arbeiten sollen aber noch heuer abgeschlossen werden.

Bei der Präsentation im Rathaus bedankte sich Verfahrensleiter Josef Wild bei den beteiligten Behörden und Beamten, der Stadtgemeinde Oberwart und den verschiedenen Abteilungen des Landes: „Nur durch gute Zusammenarbeit können solch große Projekte positiv zu einem Abschluss gebracht werden.“ Das Verfahren hat 550.000 Euro gekostet.