Erstellt am 14. April 2013, 20:13

Gunners stellen auf 2:0. Basketball | Die Redwell Gunners Oberwart stellen nach einem 76:71-Heimsieg über Gmunden in der Play off-Serie auf 2:0. Am Donnerstag findet am Traunsee das dritte Spiel statt.

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Die Redwell Gunners Oberwart bleiben in der eigenen Halle eine Macht. Im zweiten Play off-Viertelfinale feierte das Team von Headcoach Tom Johnson den zwölften Heimsieg in Folge und schuf sich damit eine perfekte Ausgangslage für das dritte Spiel, das am kommenden Donnerstag in Gmunden stattfindet.

Zu Beginn setzten sich die Oberösterreicher dank einer hochprozentigen Trefferquote etwas von Oberwart ab. Doch im Lauf des ersten und zweiten Viertels kämpften sich die Blau-Weißen näher heran und gingen dann sogar mit einer Führung von sechs Punkten mit 43:37 in die Halbzeitpause.

Nach Seitenwechsel dominierten die Gunners ihren Gegner. Dass Gmunden dennoch im Spiel blieb, war ihrer hervorragenden Reboundarbeit zu verdanken. Diese Wertung gewannen sie mit 45:29 auch ganz klar. Durch die vielen zweiten Chancen kamen die Oberösterreicher zu zahlreichen einfachen Punkten.

Am Ende wurde es nochmal spannend, neun Sekunden vor dem Ende lagen die Gunners nur mit einem einzigen Punkt voran (72:71). Doch dann behielten Seamus Boxley und Darnell Hinson an der Freiwurflinie die Nerven, die Notversuche der Oberösterreicher gingen allesamt daneben. Beste Werfer waren Hinson (23), Boxley (14) und Richard Chaney (12). Aber auch Hannes Ochsenhofer hatte mit elf Punkten sein Visier gut eingestellt. Die besten Gmunden waren Dan Oppland (19), Robert Arnold (14) sowie Enis Murati und Joshua Brown (je 13).

Nun wechselt die Serie nach Oberösterreich, am Donnerstag findet am Traunsee das dritte Spiel der Best-of-five-Serie statt. Den Gunners fehlt für den Einzug ins Halbfinale nur noch ein Sieg. Dort könnte ebenfalls schon am Donnerstag Klosterneuburg als Gegner feststehen: Die Dukes gewannen nämlich das zweite Viertelfinale in Fürstenfeld mit 81:61. Im dritten Spiel des Abends - Wien gegen Wels - schafften die Oberösterreicher beinahe die Sensation: Doch in den letzten Sekunden sicherten sich Stjepan Stazic & Co. doch noch den programmierten Heimerfolg.