Erstellt am 26. März 2014, 10:28

von Michael Pekovics

„Haben kein Netz“. Bezirk / Einige Gemeinden des Bezirks fordern Ausbau der Mobilfunk- und Internetversorgung, um Abwanderung zu stoppen.

Fordern bessere Versorgung. Wilhelm Müller (Weiden bei Rechnitz), Gernot Mager (Vize Schandorf), Walter Pfeiffer (Wolfau), Michaela Resetar (ÖVP Bezirksobfrau) und Franz Wachter (Dt. Schützen). Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Auch im Bezirk Oberwart gibt es tatsächlich noch Regionen, die nur über ein katastrophales Mobilfunknetz beziehungsweise eine schlechte Internetanbindung verfügen. Die (ÖVP)-Bürgermeister der Gemeinden Weiden bei Rechnitz, Schandorf (Vize), Wolfau und Dt. Schützen fordern nun, unterstützt von Landesrätin Michaela Resetar, einen schnellen Ausbau.
Der Grundtenor: „Ohne vernünftige Versorgung sind wir in Zukunft noch stärker von Abwanderung betroffen – Breitbandinternet muss für jeden Haushalt so selbstverständlich sein, wie Wasser.“ Die Forderung geht an die Adresse von Infrastrukturministerin Doris Bures, dort heißt es, dass „geplant ist, bis 2020 alle Haushalte an schnelle Verbindungen anzuschließen“.

„Ich will kein Burgenland der zwei Geschwindigkeiten“

Und auch seitens der Telekom Austria wird versichert, dass noch heuer neue Sendeanlagen errichtet werden sollen – auch im südlichen Burgenland. Konkrete Informationen dazu gibt es aber nicht.

„Ich will kein Burgenland der zwei Geschwindigkeiten“, nimmt Resetar auch das Land, und damit sich selbst, in die Pflicht. „Von 32 Gemeinden im Bezirk verfügen 18 über keinen oder nur über einen unzureichenden Breitbandinternetzugang.“ Gemeinden allein können die Kosten nicht stemmen, im Fall von Wolfau wären Investitionen von 250.000 Euro notwendig.