Erstellt am 07. Dezember 2011, 00:00

Hatzl Transporte muss in ein Sanierungsverfahren. ENTSCHEIDUNG IM FEBRUAR / Personelle Überbesetzung verantwortlich. Schulden belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro.

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VON MICHAEL PEKOVICS

LOIPERSDORF, MARKT ALLHAU /  Am Mittwoch der Vorwoche wurde über die Firma Hatzl, Markt Allhau und Loipersdorf, ein Sanierungsverfahren am Landesgericht Eisenstadt eröffnet. Zum Sanierungs- und Masseverwalter wurde Dr. Klaus Dörnhöfer, Rechtsanwalt in Eisenstadt, bestellt.

Im Gespräch mit der BVZ nennt er die Gründe für die notwendige Sanierung: „Das Unternehmen war nach Ausführung einer Großbaustelle in Oberwart personell überbesetzt. Es wurde zu spät begonnen, Personal zu reduzieren.“ Mittlerweile seien aber bereits zahlreiche Mitarbeiter gekündigt worden, aktuell sind bei der Hatzl Transport GmbH noch 26 Arbeitnehmer beschäftigt. Das andere Unternehmen, Hatzl Spedition, ist vom Sanierungsverfahren nicht betroffen.

„Einschätzung über Zukunft  von Hatzl ist schwierig“

 

Eine Einschätzung über die Zukunft von Hatzl Transport ist laut Dörnhöfer schwierig: „Jetzt führe ich einmal das Unternehmen. Im Februar findet die nächste Tagsatzverhandlung hinsichtlich des Sanierungsplans statt. Dann werden wir mehr wissen.“ Laut dem Masseverwalter belaufen sich die Verbindlichkeiten des Unternehmens auf rund 2,4 Millionen Euro. Firmenchef Peter Hatzl war bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro.