Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Hella sichert Standort mit 20 Millionen ab. AUSBAU / LED-Produktion soll Ende 2012 starten. Entwicklungsabteilung wird personell verstärkt: „Bekenntnis zum Standort.“

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VON MICHAEL PEKOVICS

GROSSPETERSDORF / Hella Fahrzeugteile Austria (HFA) investiert in den nächsten vier Jahren über 20 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionshallen und in neue Maschinen. Ein Großteil davon fließt in eine neue LED-Produktion in Großpetersdorf, die Ende 2012 in Betrieb gehen wird. Die Produktionskapazität für LED-Scheinwerfer wird auf über 500.000 Einheiten pro Jahr steigen. Gleichzeitig wird die Entwicklungsabteilung in Großpetersdorf personell verstärkt.

„Deutliches Bekenntnis zum  Standort Großpetersdorf“

„Hiermit legt unser deutsches Mutterunternehmen ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort ab und bietet der gesamten österreichischen Hella-Mannschaft eine sichere und langfristige Perspektive, ohne die ein so zukunftsträchtiges Wachstumskonzept nicht möglich wäre“, lobt Geschäftsführer Thomas Hiebaum die Konzernentscheidung.

Der Wachstumsplan sieht vor, dass der Umsatz von 68,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2010/11 auf mehr als 100 Millionen Euro zulegt. Bei den Stückzahlen hat sich das Unternehmen ein Wachstum von heute 3,8 Millionen auf über fünf Millionen verkaufte Scheinwerfer pro Jahr gesetzt.

Weltweit meist produzierter  Arbeitsscheinwerfer

Besonders stolz ist man bei Hella auf den Arbeitsscheinwerfer „Ultra Beam“. Rund 1,5 Millionen Stück davon verlassen pro Jahr den Standort, bisher wurden insgesamt 15 Millionen produziert. „Damit ist der ‚Ultra Beam‘ der weltweit meist produzierte Arbeitsscheinwerfer“, sagt Produktmanager Stefan Maierhofer.

Derzeit sind in Großpetersdorf 420 Mitarbeiter beschäftigt. Nach der Erweiterung werden es mehr: Alleine die Entwicklungsabteilung wird auf 30 Mitarbeiter aufgestockt.

Die Geschäftsführer Manfred Gerger und Thomas Hiebaum mit den Prokuristen Thomas Giebler und Rudolf Wagner (v.l.) gehen mit Hella Großpetersdorf einer positiven Zukunft entgegen.