Erstellt am 16. Januar 2013, 00:00

Hotel-Plan fürs EKO. Innenstadt / Projekt wurde bereits präsentiert, Eigentümer hält sich aber noch bedeckt. Hotelzimmer für ehemalige Libro-Filiale geplant.

Bessere Zeiten. Noch vor einigen Jahren wurde das EKO Oberwart von den Kunden gestürmt. Durch den geplanten Umbau könnte es nun wieder aufwärts gehen. Noch dreht sich aber alles um die Frage, wer die Renovierung und den Hotelausbau finanzieren soll. Archiv/Lexi  |  NOEN
Von Michael Pekovics

OBERWART / Auch wenn das EKO Oberwart sich derzeit vermeintlich im Dornröschenschlaf befindet, so ist es doch einer der besten Shopping-Plätze in der Bezirkshauptstadt. Hinter den Kulissen laufen die Planungen für eine Attraktivierung auf Hochtouren. So wurde vor wenigen Wochen ein neues Projekt präsentiert, dass sowohl dem Standort EKO als auch der Stadt selbst neue Impulse verleihen könnte.

Wie die BVZ erfuhr, ist sowohl eine Sanierung der bestehenden Gebäude als auch ein Ausbau geplant. In der ehemaligen, rund 900 Quadratmeter großen Libro-Filiale sollen Hotelzimmer nach dem Vorbild des Güssinger Hotels „COM.INN“ installiert werden: ohne Rezeption, eingecheckt wird mittels Bankomatkarte. Die gastronomische Versorgung soll über das bestehende Kaffeehaus „Rosso Nero“ (Frühstück) beziehungsweise über die Pizzeria „Don Pablo“ (Mittag-/Abendessen) erfolgen. Seitens des Eigentümers beziehungsweise der verwaltenden Gesellschaft gibt es gegenüber der BVZ aber noch keine Stellungnahme: „Wir haben in dieser Woche eine Sitzung, außerdem laufen die Verhandlungen mit den Grundeigentümern noch.“

Aber Werner Gangoly, Pfarrkurator des Grundeigentümers, der reformierten Kirche HB, bestätigt, dass derzeit verhandelt wird. „Wir kennen die Pläne und heißen sie gut. Natürlich sind wir daran interessiert, dass das EKO auch längerfristig gesichert ist. Aber finanzieren können wir das Projekt nicht. Wir haben für die Umbauphase eine Mietzinsreduktion angeboten, haben aber bis dato noch keine Antwort erhalten.“ Im Zuge der Erweiterung des EKOs um Hotelzimmer sollen auch neue Glasdächer installiert beziehungsweise die Grünflächen neu bepflanzt werden.

„TRASH“ ist Konkurs, Filiale bleibt erhalten

Am Montag wurde zudem bekannt, dass die „TRASH FASHION GmbH“ Konkurs anmelden musste. Die Verbindlichen betragen 829.000 Euro, elf Dienstnehmer und 80 Gläubiger sind betroffen. Wie die Creditreform aber in einer Aussendung bekannt gab, bleiben die „TRASH“-Filialen in Oberwart und Weiz aber vorerst geöffnet.