Erstellt am 28. September 2011, 00:00

Ilse Frühwirth ist neue ÖVP-Stadtparteiobfrau. POLITIK / ÖVP will sich „breiter aufstellen“. Neben Frühwirth soll Gerald Guttmann als Parteisekretär Organisation übernehmen.

Obfrau Ilse Frühwirth, Stellvertreter Georg Rosner und ÖVP-Bezirksparteiobfrau Michaela Resetar (v.l.).ZVG  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Die ÖVP stellt die Weichen für die Gemeinderatswahl im Herbst 2012. Künftig wird Gemeinderätin Ilse Frühwirth das Amt der Stadtparteiobfrau ausüben, sie folgt damit Franz Horvath, der nach dem Abgang von Sabina Schloffer interimistisch als Stadtparteiobmann fungierte, das Amt aber nicht weiter bekleiden wollte.

Frühwirth wird Obfrau,  Guttmann Sekretär

 

„Ich möchte mit ganzer Kraft anpacken, die Oberwarter Bevölkerung hat lange genug gewartet, dass endlich etwas weitergeht in unserer Stadt“, freut sich Frühwirth auf ihre neue Aufgabe – und derer gebe es viele: „Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Stadt dürfen nicht mehr länger verzögert oder aufgeschoben werden.“

Zusätzlich zur neuen Obfrau wurde auch die Funktion des Stadtparteisekretärs geschaffen, diese wird Fraktionssprecher Gerald Guttmann bekleiden. Er soll sich gemeinsam mit Frühwirth um die organisatorische Arbeit der Stadtpartei kümmern. „Das machen wir, damit sich Georg Rosner mit voller Kraft um die wichtigen Angelegenheiten der Stadt kümmern kann“, erklärt Guttmann. Und wohl auch deshalb, damit sich der Vizebürgermeister voll und ganz auf die Gemeinderatswahl konzentrieren kann.

Damit erklärt sich auch, warum es zu dieser strukturellen Änderung kam. Bisher bekleidete nämlich der Vizebürgermeister das Amt des Stadtparteiobmanns, künftig soll das anders sein. Rosner konkretisiert: „Ich bin der Meinung, dass wir uns breiter aufstellen müssen. In vielen anderen Städten ist es üblich, dass die Funktionen getrennt sind, weil einer allein nicht alles machen kann.“ Voraussetzung dafür sei aber eine gute Basis der Zusammenarbeit der beteiligten Personen. „Zwischen Ilse und mich passt kein Blatt, wir zwei können gut miteinander“, ist sich Rosner sicher, dass die neue Lösung funktioniert. „Wir haben nicht nur viele neue Ideen für die Stadt und für die Menschen, sondern auch eine engagierte Mannschaft, die sich allen Aufgaben mit ganzer Kraft und vor allem mit ganzem Herzen stellen wird.“