Erstellt am 15. Juli 2013, 14:14

Im eigenen Haus überfallen und geknebelt. Ein 50-jähriger Südburgenländer ist Samstagabend in seinem eigenen Haus überfallen und an Händen und Füßen geknebelt worden.

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Unbekannte Täter hatten dem Mann außerdem eine Stofftasche über den Kopf gezogen, ihn in sein Auto gezerrt und seinen Kopf mit Klebeband an der Kopfstütze fixiert. Danach nahmen sie 60 Euro mit und flüchteten. Das Opfer konnte sich erst nach mehreren Stunden selbst befreien, es wurde erheblich verletzt, so die Landespolizeidirektion Burgenland am Montag.

Der Mann erlitt mehrere Hämatome, Rissquetschwunden und Abschürfungen am ganzen Körper und musste im Krankenhaus Oberwart versorgt werden. Spuren seien gesichert worden, müssten allerdings erst ausgewertet werden, hieß es von der Exekutive.

Der 50-Jährige war am Samstagabend allein in seinem Haus im Bezirk Oberwart. Als sich gegen 22.00 Uhr das Licht einschaltete, ging der Mann in der Annahme, ein Tier hätte aufgrund des Bewegungsmelders die Lichtanlage ausgelöst, zum Nachschauen in den Hof. Plötzlich sei er von drei Unbekannten überfallen, niedergerungen, ins Schlafzimmer gezerrt und mit Kabelbindern geknebelt worden.

Die Täter versetzten dem Südburgenländer massive Schläge am gesamten Körper und forderten Geld. Da der Mann allerdings nur 60 Euro bei sich hatte, suchten sie nach einem Tresor und Wertgegenständen. Da die Kriminellen nach zwei Stunden nicht fündig wurden, nahmen sie ihm die Fesseln wieder ab, zogen über Augen und Mund ein Klebeband und brachten ihn zu seinem in der Garage abgestellten Wagen. Dort setzten sie ihn schließlich auf die Rückbank, fixierten seinen Kopf an der Kopfstütze und flüchteten mit ihrer Beute von 60 Euro.