Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Im Olymp angekommen. INTERNATIONAL / Eisenberger Winzer beliefert „Österreich-Haus“ bei den Olympischen Spielen mit seinem Rotwein.

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VON VANESSA BRUCKNER

EISENBERG / Das Burgenland ist mit fünf Sportlern bei den Olympischen Spielen vertreten - danke sehr, wissen wir! Aber noch zwei weitere „Burgenländer“ haben den Weg bis nach London geschafft. Auch gewusst?! Einer davon stammt vom Eisenberg, ist optisch recht hübsch anzusehen und noch feiner zu verkosten.

Der Cuvee Ferrum, ein Rotwein aus den Weinbergen der Familie Polczer, nimmt derzeit ebenfalls an Olympia teil. „Wir sind eines von drei österreichischen Weingütern, die das Österreich-Haus in London bei den Olympischen Spielen beliefern dürfen“, berichtet Unternehmer Hans Polczer nicht ohne Stolz. „Als südburgenländischer Winzer freut es mich natürlich besonders, dass es ein Wein aus Eisenberg bis nach London geschafft hat.“

Polczer: „Wettkampf wie  guten Wein genießen!“

800 Flaschen des edlen Tropfens (Jahrgang 2009) wurden in die englische Metropole geliefert. Welcher Wein es in die Gläser der Top-Sportler dieser Welt schafft, wurde kurz vor dem Start der olympischen Spiele von einem eigenen Komitee entschieden. „Der Werbefaktor ist natürlich enorm, wir dürfen auf unseren Flaschen auch das offizielle Olympia-Logo drucken“, erzählt der erfahrene Winzer aus Eisenberg.

Für Hans Polczer, der selbst Leistungssportler und Staatsmeister im Tischtennis war, schließt sich Alkohol und Sport nicht automatisch aus: „Erfolge im Sport sind wie ein guter Wein. Wenn man einmal guten Wein getrunken hat, gibt man sich auch nicht mehr mit gewöhnlichem Tafelwein zufrieden. Und wenn man einmal im Sport gewonnen hat, will man immer wieder gewinnen. Der olympische Wettkampf sollte genossen werden wie ein guter Wein.“

Da hat er nicht so unrecht, der Herr Polczer. Mit folgender Aussage übrigens auch nicht: „Die österreichischen Sportler, die an den Olympischen Spielen teilnehmen, sollten am Abend ein Glaserl mehr von meinem guten Rotwein trinken und weniger streiten. Da hätten alle was davon.“