Erstellt am 01. August 2012, 00:00

In Winten wird abgefüllt. ERÖFFNUNG / Neue Füllanlage in Winten wurde in der Vorwoche in Betrieb genommen. 2.500 Flaschen pro Stunde möglich.

Füllmeister Helmut Poller hat die Anlage fest im Griff. Pro Stunde können 2.500 Flaschen abgefüllt werden.  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

WINTEN / Feierlich und im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde die Füllanlage des Vereins Weinservice Weinidylle Südburgenland am Dienstag der Vorwoche in Winten eröffnet. Seit mittlerweile 13 Jahren ist die Anlage in Betrieb, seither wurde sie sukzessive erweitert und an die neuen Standards angepasst.

„Um auch in Zukunft den südburgenländischen Winzern eine hohe Qualität bei der Weinabfüllung bieten zu können, wurde diese neue hochwertige Füllanlage angeschafft, die dem derzeit neuesten technischen Stand entspricht“, sagte Obmann Eduard Csencsits bei seiner Eröffnungsrede. Außerdem bedankte er sich bei Minister Niki Berlakovich für die „großartige finanzielle Unterstützung“.

Reifelager fasst maximal  100.000 Flaschen Wein

In der neuen Füllanlage können pro Stunde 2.500 Flaschen Wein abgefüllt werden. Aber nicht nur, denn künftig ist auch die Verarbeitung von Frizzante, Trauben- und Fruchtsaft möglich. „Aber hauptsächlich füllen wir Wein ab“, sagt Füllmeister Helmut Poller beim Rundgang durch den Reifekeller, der eine Maximalmenge von bis zu 100.000 Flaschen fasst. Rund 80 Mitglieder hat der Verein bereits, aber es werden immer mehr. „Wenns so weitergeht, müssen wir bald wieder dazubauen“, lacht Csencsits und ist stolz auf die neue Füllanlage, die „vielleicht nicht die größte, aber die beste im ganzen Burgenland ist“. Davon konnte sich dann Berlakovich höchstpersönlich überzeugen: Gemeinsam mit Csencsits nahm er die Füllanlage mit einem Knopfdruck in Betrieb. In seiner Rede bedankte er sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und erinnerte, dass „die Regionalität neben der Qualität das wichtigste Kaufargument am Markt ist“. Das unterstrich auch Bezirksbauernobmann Johann Weber: „Eines ist klar: Das alles geht nur, weil ihr mehr tut, als ihr tun müsstet.“