Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Inform: „Guter Start“, Kritik am Rummelplatz. MESSE / Am Freitag öffnete der Vergnügungspark, heute (Mittwoch) beginnt die 41. Inform am Messegelände Oberwart.

Einige Besucher waren mit dem heuer anders gestalteten Vergnügungspark wenig zufrieden. Anders Raffaela Chidu und Lorant Hideg, die an der Schießbude ihren Spaß hatten. LEXI  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Das erste Inform-Wochenende ist vorbei, Zeit für eine erste Bilanz – zumindest was den Vergnügungspark betrifft. Die eigentliche Messe startet ja erst heute, Mittwoch, um 11 Uhr, und dauert bis kommenden Sonntag.

Vergnügungspark-Organisator Markus Pfeifer ist jedenfalls zufrieden. „Der Start war sehr positiv. Am Freitag sowieso, aber auch am Samstag war der Vergnügungspark trotz Regens gut besucht“, freut sich Pfeifer. „Es sind viel mehr Besucher gekommen, als im letzten Jahr.“ Beim Rundgang der BVZ kritisierten einige Besucher das „im Vergleich zum Vorjahr schlechtere Angebot an Fahrgeschäften“ und „die komplizierte Getränkeausgabe“ (Anmerkung: Nicht an allen Bars sind alle Getränke erhältlich, zudem müssen vorher Bons dafür gekauft werden). Das lässt Pfeifer so nicht gelten: „Es sind mehr Geräte – insgesamt sind es 14 – da, als im Vorjahr. Wir haben nur die Gehwege anders gestaltet.“ Waren früher noch „große Runden“ im Vergnügungspark möglich, gehe das heute eben nur mehr rund ums Autodrom herum. Sehr positiv wird laut Pfeifer das neue „VIP-Konzept“ angenommen: „Am Freitag waren wir ausverkauft, Dienstag und Mittwoch gibt es auch keine Karten mehr, für Donnerstag sind noch 20 Karten zu haben“, erzählt Pfeifer, dessen „Erwartungen erfüllt wurden. Natürlich kann es immer besser gehen, aber das erste Wochenende war gut.“

41. Inform öffnet heute,  Mittwoch, seine Pforten

 

Jetzt wartet alles auf heute, Mittwoch, nämlich auf die Eröffnung der eigentlichen Messe. Zum 41. Mal geht die Inform in Oberwart über die Bühne, laut Markus Tuider, der für die gesamte Koordination aller Messen verantwortlich ist, gibt es heuer um 40 Prozent mehr Aussteller als im Jahr 2010, insgesamt 180. „Es wäre schön, wenn wir ähnlich viele Besucher wie bei der Baumesse begrüßen könnten“, sagt Tuider und spricht damit von rund 18.000 Messebesuchern. Damit das gelingen kann, wurde das Konzept der Messe etwas verändert: Ein 500 Quadratmeter großer Informgarten mit Swimmingpool und Biotop, ein Schwerpunkt über Energieautarkheit in Kooperation mit dem Zentrum für erneuerbare Energie Güssing und eine Pferdeausstellung sind die auffälligsten Neuerungen. Laut Tuider alles „traditionelle Messethemen, aber im Mittelpunkt stehen die geballte Information und die zahlreichen Angebote der über 180 Messeaussteller“.