Erstellt am 01. April 2013, 11:29

Jäger erschoss freilaufenden Hund. In Pinkafeld (Bezirk Oberwart) ist am Abend des Ostersonntag ein vermeintlich herumstreunender Hund von einem Jäger erschossen worden.

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Eine Spaziergängerin hatte das Tier außerhalb des verbauten Gebietes frei herumlaufen gesehen. Da es in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche Wildereivorfälle gegeben habe, bei denen Rehe gerissen und verletzt worden waren, verständigte die Frau den Jäger. Dieser machte sich daraufhin auf den Weg und erschoss den Beagle-Rüden, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Montag, mit.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr. Die Besitzer des siebenjährigen Hund "Snoopy" hatten das Tier von der Leine genommen. Plötzlich soll das Ehepaar, die Frau 51, der Mann 48 Jahre alt, einen Schuss gehört haben. Die beiden begannen sofort nach dem Hund zu suchen, während der Jäger bereits sein Gewehr einpackte. Das Ehepaar traf schließlich auf den ihm bekannten Mann.

Nach einer kurzen Aussprache gingen die drei Beteiligten zur Polizei, wo die Hundebesitzer Anzeige erstatteten, da sie sich offensichtlich gefährdet fühlten. Der Jäger gab an, dass er sich, bevor er zum Gewehr griff, davon überzeugt hatte, niemanden zu gefährden. Nach Abschluss der Erhebungen wird eine Sachverhaltsdarstellung an das Gericht erfolgen, hieß es von der Polizei.