Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Jetzt will die OSG die Frauenberatung kaufen. VERHANDLUNGEN LAUFEN / Bei Mieterbesprechung am Dienstag wurde bekannt, dass die Frauenberatung gekauft werden soll.

OBERWART / Am Dienstagabend kurz vor Redaktionsschluss wurden bei einer Besprechung zwischen Mietern und der OSG (Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) am Dr. Emmerich Gyenge-Platz neue Pläne bekannt. Die OSG steht derzeit in Verhandlungen mit der Frauenberatungsstelle, sie will das Gebäude kaufen. Eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle bestätigte das auf Anfrage der BVZ: „Ja, es gibt Verhandlungen. Wenn das Gebäude verkauft werden sollte, dann müssten wir wohl an einen anderen Standort umziehen.“ Die Leiterin Renate Holpfer war aufgrund einer Reise nicht erreichbar. Im Zuge der Besprechung dementierte OSG-Chef Alfred Kollar Gerüchte, wonach das „Magnet-Grundstück“ gekauft werden soll. „Interessiert wären wir wohl, aber bis jetzt gab es noch keine Verhandlungen“, sagte Kollar zu den rund 25 anwesenden Mietern.

Baustart für vierten Block  dürfte noch heuer erfolgen

Hauptgrund der Besprechung war aber der geplante vierte Block an der Badgasse. Im Vorfeld gab es Kritik seitens der Mieter, die der Meinung sind, dass der zur Verfügung stehende Platz zu klein sei. „Die Errichtung des vierten Blocks ist schon im Planungskonzept von 2004 enthalten – wir werden ohnehin statt der möglichen 50 nur 43 Wohnungen errichten“, sagte der OSG-Chef. Einen gültigen Baubescheid gibt es dafür zwar aufgrund einiger Einsprüche noch nicht, Kollar ist aber zuversichtlich, dass noch heuer mit dem Bau begonnen werden kann. „Die Einreichpläne liegen bei mir am Schreibtisch und sind genehmigungswürdig“, bestätigt Stadtchef Gerhard Pongracz. Kollar sprach beim Treffen auch den schlechten Zustand der Hyrtlgasse an: „Die Gasse wird durch die Bauarbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Auftragen einer neuen Asphaltschicht wird notwendig sein.“