Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

Kirschbäume werden gefällt. MEHR SICHERHEIT / Stadt reagiert auf Beschwerden und fällt Bäume entlang der Wienerstraße. Rodung auch bei Pinka geplant.

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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Sie sind – zumindest wenn sie blühen – das inoffizielle „Wahrzeichen“ der Bezirkshauptstadt und sorgen dennoch immer wieder für Beschwerden von Bürgern: die – zum Teil – japanischen Kirschbäume entlang der Wienerstraße. Ein Teil davon, nämlich jener gegenüber des Bau- und Betriebsdienstleistungszentrums Süd (BBZ, ehemaliges Straßenbauamt), soll nun geschlägert werden und das hat einen Grund, wie Stadtchef Gerhard Pongracz weiß: „Die herab fallenden Früchte und die am Boden liegenden Kerne haben immer wieder zu gefährlichen Situationen geführt. Vor allem für ältere Menschen herrschte höchste Ausrutschgefahr.“ Verschärft hat sich die Situation zuletzt, weil neben den Früchten auch immer wieder morsches Holz auf den Gehsteig gefallen war. Noch in dieser Woche sollen die Schlägerungsarbeiten gegenüber des (ehemaligen) Straßenbauamts beginnen. „Die gefällten Kirschbäume werden aber so schnell als möglich durch eine andere Baumart ersetzt“, verspricht Pongracz.

Auch entlang der Pinka  sind Rodungen geplant

 

Ähnlich ist die Situation am Pinkaufer beim Stadion und beim Messegelände. „Bei manchen Bäumen entlang der Pinka wollen wir jetzt handeln, da das Holz morsch wird und bei starkem Wind nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie umfallen“, erklärt der Stadtchef. Hintergrund ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofes zu einem Fall in Niederösterreich: Dort hatte ein umgestürzter Baum ein Todesopfer zu Folge. „Die Gemeinde trägt eine große Verantwortung, wir müssen die Bäume regelmäßig kontrollieren“, argumentiert Pongracz.