Erstellt am 19. September 2012, 00:00

KOMMENTAR. Impulse müssen genutzt werden

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Der Neubau des Spars und die geplante Fertigstellung der Bauruine sind Balsam für die Seelen jener, die um die Innenstadt fürchten. Zwar sind das in Relation zum großen Ganzen nur zwei Tropfen auf den heißen Stein – dafür aber richtig große. Wenn sich nun auch das OHO im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Themas annimmt, ist das Zeichen dafür, dass tatsächlich gearbeitet wird. Dass am Ende des Prozesses „Innenstadt neu“ die Umsetzung steht, ist logisch – nur der Zeitpunkt ist unklar. „Ohne Geld ka? Musi?“ gilt auch und gerade für die Bezirkshauptstadt. Dennoch hat man das Gefühl, dass sich aktuell etwas bewegt in Oberwart, und seien es auch nur zwei große Projekte von außerhalb. Der Zusammenhang mit der Wahl liegt aber auf der Hand. Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und über den Wahltag hinaus zu tragen. Zu mehr als kleinen Maßnahmen ist die Stadt derzeit finanziell ohnehin nicht in der Lage. Aber diese wären schon etwas – und wenn auch nur weitere kleine Tropfen, die vielleicht irgendwann einmal zu einer „Innenstadt aus einem Guss“ führen.

 

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