Erstellt am 26. Januar 2011, 00:00

Absage wäre ein fatales Signal. MICHAEL PEKOVICS über den Schaden, der durch die Absage der Motomotion entstehen würde.

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Irgendwie ist es kein Wunder, dass Ferdinand Liendl überlegt, die Motomotion ins Wasser fallen zu lassen. Der steirische Messeveranstalter dürfte damit gerechnet haben, dass er den Zuschlag für die Betriebsführung der Messe erhält – inoffiziell wurde der BVZ bestätigt, dass Liendl in einer „Erstbewertung“ die Nase vorn hatte. Das soll ihm auch so kommuniziert worden sein, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand vom Angebot des neuen Messechefs Christian Reiter wusste. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass Liendl wenig Motivation verspürt, die Automesse durchzuführen. Für den Standort selbst wäre eine Absage aber ein fatales Signal. Denn in der öffentlichen Wahrnehmung wird es nicht „der Liendl“ sein, der versagte, sondern „die Messe“. Und das färbt natürlich auf alle weiteren Veranstaltungen ab, an eine Motomotion 2012 ist unter diesen Voraussetzungen nur schwer zu denken. Dabei war die Automesse schon ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender und auch immer gut besucht. Die Pönale für die Absage würde Liendl laut seinen Aussagen „ohne weiteres“ bezahlen. Aber vielleicht hat die Geschichte doch noch ein „Happy End“ und die Motoren brummen …

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at