Erstellt am 26. März 2014, 08:53

von Daniel Fenz

Alarmstufe Rot in Stinatz?. Daniel Fenz über den ASKÖ Stinatz, der in finanziellen Nöten steckt.

Ist das der letzte Schritt, um noch zu retten, was zu retten ist? Dass Obmann Gerald Koschitz von BVZ Burgenlandligist Stinatz bei Ortschef Andreas Grandits vorstellig wurde (siehe dieswöchige Oberwarter BVZ, Seite 75), um über Haftungen für den Sportverein zu sprechen, spricht eigentlich schon Bände. Es sieht in Stinatz finanziell seit einiger Zeit nicht rosig aus, das dürfte nun dem Letzten klar sein.

Bei all dem sportlichen Höhenflug, der rund um das Team von Trainer Josef Kreitzer herrscht – auf anderer Ebene ist Alarmstimmung angesagt. Dabei wurde im Winter (endlich) der einzig richtige Weg eingeleitet: Fort von teuren Spielern, hin zu jungen Kickern aus und rund um Stinatz.

Warum das nicht schon früher erfolgte, ist die große Frage. Wollte der Verein mit den „Großen“ aus Neuberg oder Stegersbach mitspielen und Stärke zeigen? Wenn ja, dann ging das in die Hose. So viele Fußballer aus der Gemeinde kicken mittlerweile bei anderen Vereinen, weil sie in den „fetten“ Jahren keine Chance auf Einsätze sahen. Jetzt wären sie gefragt.

Ob manche noch einmal zurückkehren würden, bleibt zumindest fraglich. Ebenso ungewiss ist, wie die Geschichte ausgeht. Noch legte niemand die Zahlen offen. Erst, wenn das passiert, wird man wissen, wie es tatsächlich um den Klub bestellt ist. Hoffentlich ist das dann nicht schon zu spät.