Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:17

von Patrick Bauer

Auch Gludovatz hat seinen Anteil. Patrick Bauer über den SV Eberau, der vor dem größten Triumph seiner Geschichte steht.

Viel mehr geht dann nicht: Wer nach zwölf Spieltagen in solch einer ausgeglichenen Spielklasse, wie sich die BVZ Burgenlandliga dieser Tage präsentiert, noch immer auf die erste Saisonniederlage wartet, kann nichts falsch gemacht haben.

So geschehen beim SV Eberau, der von Achtungserfolg zu Achtungserfolg eilt und bei fünf Punkten Vorsprung, vier Spieltage vor der Winterpause, dem Herbstmeistertitel immer näher kommt. Dabei gab es über den Sommer durchaus „unpopuläre“ Maßnahmen, als man etwa Niko Golenja Richtung Eltendorf abgab, weil er nicht ins Gefüge passte.

Dafür holte man mit Drago Papa und Josip Gegic zwei Fußballarbeiter, die immens viel an Laufarbeit verrichten und sich so gehörigen Respekt verschafften. Auch Lukas Spirk und Nik Wukitsevits für sich zu gewinnen, erwies sich als goldrichtig. Und dann natürlich Trainer Klaus Guger, der Niederlagen nur mehr vom Hörensagen kennt.

Nicht vergessen darf man bei dieser Aufzählung den jetzigen Ried-Trainer Paul Gludovatz, der den Verein „professionalisierte“, den Aufstieg nach oben schaffte, tolle Aufbauarbeit leistete und den Klub konsolidierte. Von dem profitieren alle. Nun steht der größte Erfolg der Klubgeschichte bevor – und diesen werden sich die Eberauer wohl auch nicht mehr nehmen lassen.