Erstellt am 02. April 2014, 08:15

von Patrick Bauer

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Patrick Bauer über den Erfolgslauf der Kaltenbrunner, denen ein Aufstieg zuzutrauen ist.

Der SV Deutsch Kaltenbrunn machte in den vergangenen Jahren vieles richtig. Die Elf, die von Christian Maier betreut wird, war in den letzten Spielzeiten immer vorne anzufinden. Der ganz große Wurf – sprich der Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga – gelang nicht, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Transferperiode im Sommer war nahezu perfekt. Aus Fürstenfeld konnte man Andreas Wilfling verpflichten – ein Top-Transfer. Dazu komplettierten etwa Hannes Flechl oder Patrick Hirschbeck den Kader. Zu all den super Kickern, bei dem die Defensive auf viel Erfahrung baut, das Mittelfeld hohes taktisches Niveau besitzt und im Angriff Technik Trumpf ist, kommt auch noch der „Erfolgstrainer“.

Genau er könnte den Unterschied darstellen, denn obwohl die 2. Liga attraktiver ist und in der Spitze vielleicht noch ein besseres Niveau als die meisten Burgenlandligisten aufweist, wird der Steirer nach Höherem streben.

Sollte er es mit Kaltenbrunn in dieser Saison nicht schaffen, wird sich zeigen, ob der hungrige Coach bleibt und einen neuen Anlauf wagt. Wenn nicht, sieht es trotzdem nicht düster aus. Kaltenbrunn wird auch dann ein gefestigter, aufstiegswilliger Verein bleiben – und die Früchte jahrelanger kontinuierlicher Aufbauarbeit früher oder später ernten.