Erstellt am 08. Juni 2011, 00:00

Ausreden gelten hier keine mehr. Torhüter Amir Turbic hat sich bisher beim SV Oberwart nicht gerade ausgezeichnet. Nicht nur, dass er auf dem Feld immer wieder zu Fehlgriffen neigte, leistete er sich nun am Wochenende beim Auswärtsspiel in Marz eine handfeste Auseinandersetzung.

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Torhüter Amir Turbic hat sich bisher beim SV Oberwart nicht gerade ausgezeichnet. Nicht nur, dass er auf dem Feld immer wieder zu Fehlgriffen neigte, leistete er sich nun am Wochenende beim Auswärtsspiel in Marz eine handfeste Auseinandersetzung.

Turbic selbst sieht sich in der Opferrolle, doch wenn selbst Oberwarter Vereinsangehörige im hitzköpfigen Verhalten des Goalies den Auslöser sehen, scheint klar, dass er in dieser Causa nicht das „Unschuldslamm“ zu mimen braucht. Doch auch ohne Klärung der Schuldfrage kann festgehalten werden, dass in Marz eine Grenze überschritten wurde. Weder Fans und erst recht nicht Spieler dürfen sich durch Verbalattacken zu Tätlichkeiten hinreißen lassen. Ein solches Verhalten hat mit Sport nichts zu tun und ist nicht zu entschuldigen. Das hat auch der Oberwarter Sportverein sofort erkannt und Konsequenzen für Turbic angekündigt.

Für das Versagen des Ordnerdienstes muss sich auch der ASK Marz eine Rüge gefallen lassen. Dass scheinbar mehrere Personen in die Gästekabine stürmen konnten und mitunter völlig unbeteiligte Spieler, die nicht einmal den Grund für die Schlägerei mitbekommen haben, in Mitleidenschaft gezogen werden, darf einfach nicht möglich sein.

a.koller@bvz.at