Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

Ausruhen gibt es heuer nicht. Die Deutsche Bundesliga hat 34 Runden, wie auch die 2. Liga Süd in dieser Saison. Während die Profiteams meist auf einen Kader von rund 30 Spielern zurückgreifen können, müssen die Trainer der 2.

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Liga oft mit einem Kader von ungefähr 20 Kickern auskommen – und das sind schon die großen Vereine, die sich diesen Luxus eben leisten können. Der Rest muss mit 14, 15 Spielern eine Saison bestreiten, die einer Profiliga gleicht. Für Fußballfans wird die Meisterschaft aufgrund der Vielzahl an Partien ein Genuss. Für Aktive, Trainer und Funktionäre wird es aber mehr als anstrengend. Diese werden für die nächsten Monate schwer eingespannt sein. Bis November geht es durch – und das nach einer ohnehin kurzen Pause.

Ob sich dieses Modell bewährt, bleibt ungewiss. Natürlich wird der Aufstiegskampf – sollte sich kein Team absetzen – spannend. Auch die Abstiegsfrage wird Zuseher anlocken. Aber der biedere Rest? Der wird irgendwann Mitte März nur mehr um die „Goldene Ananas“ agieren und nur die treuesten Fans werden sich für die Spiele interessieren. Dies kann nicht im Sinne der Vereine sein. Mehr Aufwand, mehr Spiele, aber am Ende weniger Ertrag: Eine Rechnung, bei der viele negative Vorzeichen bleiben.

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