Erstellt am 24. Februar 2016, 04:44

von Michael Pekovics

Bitteres Ende oder Neustart?. Michael Pekovics über die Finanzprobleme der Güssing Knights in der Basketball-Bundesliga.

Angesichts der prekären Lage der Güssing Knights treten die sportlichen Erfolge in den Hintergrund – sowohl jene der Vergangenheit als auch die der Gegenwart. Wirtschaftlich am Boden, warten die Verantwortlichen auf einen einzigen (!) Geldtransfer. Kommt dieser nicht, ist die Lizenz – und damit auch Bundesliga-Basketball in Güssing – vermutlich Geschichte.

Das wäre ein Ende, das niemand will: nicht der Verein, nicht die Fans, nicht die Spieler. Und schon gar nicht die Liga oder andere Klubs – der Schaden für den österreichischen Basketball insgesamt wäre immens, wenn der regierende Meister die Saison nicht beenden kann.

Treffen allerdings die Zahlungen an die Firma von Klubboss Reinhard Koch ein, kann dieser damit wiederum die Knights „füttern“ und ihren Fortbestand sichern – so wie er das schon in den vergangenen Jahren getan hat. Nicht umsonst wird Koch oft als „Basketball-Verrückter“ beschrieben – nur hat das Engagement eines einzigen, so groß es auch sein mag, einen Nachteil: Bricht diese Unterstützung weg, ist der gesamte Verein finanziell am Boden.

Da können die Spieler noch so kämpfen: Ohne Geld ka Musi´, ohne Koch keine Knights. Die Ritter sind auf ihren „König“ angewiesen. Bleibt abzuwarten, ob seine Schatzkammer heuer noch rechtzeitig gefüllt wird.