Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Das Zugpferd fehlt gewaltig. DANIEL FENZ über das Leistungsträger- Loch beim SV Güttenbach.

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Kein Zweifel, für den SV Güttenbach und Trainer Raimund Radakovits gab es schon bessere Zeiten. 2009/2010 schaffte der Verein den Aufstieg in die 1. Klasse B Süd. Eine Tordifferenz von +31, 18 Siege, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen sprachen für sich. Der Höhenflug ist aber vorbei, die Talfahrt scheint unausweichlich. Doch wo liegt das Problem?

Geht es nach Radakovits, fehlen dem Verein Führungsspieler. Nach dem Karriereende von Andreas Konrad – er war Teil des magischen Dreiecks  – klaffte ein tiefes Loch in der Mannschaft. Richard Jenisch und Armin Kulovits können den Ausfall nur zum Teil kompensieren, denn die Spitze des Trios fehlt an allen Ecken und Enden. Doch Konrad wird sein Versprechen, kürzerzutreten, gegenüber seiner Familie wohl nicht brechen. Enrico Kulovits, „Konrad-Ersatz“ und seines Zeichens Obmann des Vereins, kam im Herbst auf nur fünf Einsätze. Seine Trainertätigkeit beim SK Werndorf in der Steiermark fordert ihn oft anderswertig.

Fazit: Konrad war ein Glücksgriff, das zeigt sich jetzt umso deutlicher. Denn einen externen Spielmacher zu finden, der noch dazu erschwinglich ist, gleicht einer „Mission Impossible“.

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d.fenz@bvz.at