Erstellt am 28. September 2011, 00:00

Der Wettkampf ist nun eröffnet. MICHAEL PEKOVICS über die Rochaden der Oberwarter ÖVP.

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Rund ein Jahr vor der Gemeinderatswahl startet die ÖVP Oberwart neu durch. Zumindest lassen die Wahlen von Ilse Frühwirth und Gerald Guttmann das vermuten. Und die „Schwarzen“ tun gut daran, sich vorzubereiten. Schließlich verspricht die Bürgermeisterwahl in Oberwart spannend zu werden. Einerseits ist fraglich, wie Stadtchef Gerhard Pongracz den Finanzskandal politisch verkraftet, einerseits schwebt die mögliche Kandidatur von Ilse Benkö – ob für die FPÖ oder (gerüchteweise) mit einer Bürgerliste – wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der beiden großen Stadtparteien.

Sollte es drei ernst zu nehmende KandidatInnen geben, ist auch eine Stichwahl möglich. Dass sich Vizebürgermeister Georg Rosner angesichts seiner Rolle als Herausforderer von organisatorischer Arbeit so weit wie möglich freispielen möchte, liegt auf der Hand. Aber nur der Slogan „Oberwart besser machen“ und die Ansage „mit ganzem Herz für die Stadt zu arbeiten“ werden wohl nicht reichen. Was der ÖVP fehlt, ist ein Gegenkonzept zur Politik von Pongracz. Aber vielleicht ist das deshalb so schwierig, weil auch die SPÖ keines hat.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at