Erstellt am 13. Mai 2015, 09:19

von Daniel Fenz

Die Arbeit macht sich bald bezahlt. Daniel Fenz über den Oberwarter Tischtennisklub, der zu Österreichs Top-Vereinen zählt.

Oberwarts Bundesliga-Mannschaft mauserte sich in den letzten Jahren zu einem österreichischen Top-Team. Obmann Franz Felber – zugleich Präsident des Burgenländischen Tischtennisverbandes – leistete mit seinem Team in den letzten Jahren gute Arbeit und lotste immer wieder die richtigen Spieler nach Oberwart.



Mit dem fünften Platz nach der Hauptrunde der 1. Bundesliga Herren will man die gute Saison natürlich auf diesem Rang ausklingen lassen – dazu muss man beim Finalevent die Spiele zwischen Platz fünf und acht gewinnen – und so die Saisonvorgabe erreichen. Fünfter oder Sechster war das ausgegebene Ziel.

Tischtennis-Chef Felber denkt aber schon an die nächste Saison – und das ist auch gut so. Langzeit-Akteur Michael Buganyi soll einem jüngeren, erfahrenen Spieler Platz machen – Stichwort geringes Budget, Stichwort Spieler-Verjüngung.

Schließlich soll auf Sicht gesehen noch mehr entstehen. Die professionelle Arbeit trägt zwar schon jetzt Früchte, doch es dürfte noch Jahre dauern, bis endlich ein Akteur aus dem Oberwarter Nachwuchs einmal in der Bundesliga spielt. Zuzutrauen ist Franz Felbner dieses Projekt allemal. Denn auch er weiß, dass sich beim Antreten eines Lokalmatadors das geringe Zuschauerinteresse entsprechend wandeln könnte.