Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Die nächste Front zieht auf. MICHAEL PEKOVICS übers Landestanken – und die Parallelen zur Dorfbus-Klage.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Eine Front ist geschlossen, schon tut sich die nächste auf. Die Rede ist von der, nach einer Klage der Wirtschaftskammer, wieder eröffneten Landestankstelle und der aktuellen Klage gegen den Verein Dorfbus im Bezirk Güssing. Einerseits war das Vorgehen gegen die Landestankstellen ein Schuss ins Knie, wenn ab September tatsächlich ein 24-Stunden-Betrieb umgesetzt wird. Andererseits ist das Handeln der Kammer verständlich, geht es doch darum, die eigenen Mitglieder zu schützen. Im Endeffekt ist die Situation bei Landestankstellen und Dorfbus die gleiche: Mit öffentlichen Geldern werden Systeme gestützt, die einigen nutzen – aber von allen bezahlt werden (müssen), ob sie wollen oder nicht. Natürlich ist das jenen Bürgern, die die Vorteile nutzen, egal. Aber auch ihnen muss bewusst sein, dass ihr Gewinn auf die Kosten der Allgemeinheit geht. Fix ist, dass die Stimmung zwischen (schwarzer) Kammer und (rotem) Land einen neuen Tiefpunkt erreicht hat.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at