Erstellt am 11. Januar 2012, 00:00

Diskolicht statt Stützstrümpfe. MICHAEL PEKOVICS über die AVITA-Therme, die ihr Pensionisten-Image abgelegt hat.

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Die Therme Lutzmannsburg steht für Familien, Stegersbach für leistbaren Luxus und Bad Tatzmannsdorf für ein älteres Publikum und einen tollen Saunabereich. Das war bisher das Image der Thermen der Umgebung – im Fall der AVITA-Therme muss es aber wohl neu definiert werden. Mit der Änderung des Namens kam es auch zu einer Adaptierung des Innenbereichs – im Scherz wird die Therme wegen der Lichtspiele am Abend bereits „Disko-Therme“ genannt. Doch dieser Weg scheint erfolgreich zu sein. Denn tatsächlich besuchten zwischen Weihnachten und Dreikönig verstärkt auch jüngere Gäste die ehemalige Burgenlandtherme. Ein Grund dafür ist wohl die Sehnsucht der jüngeren Generation nach Erholung und Entspannung in dieser schnelllebigen Zeit. Ein weiterer Grund könnte sein, dass sich die Therme ein wesentlich jüngeres Erscheinungsbild verpasst hat. Und das wird von den Besuchern honoriert. Dass es an „klassischen“ Thermentagen wie am Dreikönigstag zu Wartezeiten kommt, weil die Therme wegen des Andrangs kurzfristig gesperrt werden muss, ist weniger ein Problem als Indiz dafür, dass die Verantwortlichen vieles richtig machen.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at