Erstellt am 07. August 2013, 00:00

Ein starker Mann muss her. Michael Pekovics über die neuen Strukturen in der Stadtgemeinde. Die Diskussionen rund um die Zukunft der Wirtschaftsservice Oberwart (WSO), eine 100-Prozent-Gesellschaft der Stadtgemeinde, schwelt im Hintergrund schon länger.

Die Diskussionen rund um die Zukunft der Wirtschaftsservice Oberwart (WSO), eine 100-Prozent-Gesellschaft der Stadtgemeinde, schwelt im Hintergrund schon länger.Eigentlich wäre der Nachfolger von Josef Kinzl bereits festgestanden, doch in letzter Sekunde überlegte er es sich anders.

Nun liegt die Frage „Wie organisiert sich die Stadtgemeinde?“ schon länger auf dem Tisch, nur Lösung gibt es bis jetzt noch keine. Zaghafte Ansätze zur Einführung des sogenannten Eigenbetriebes wurden bei der Gemeinderatssitzung im Juni im Keim erstickt, die Thematik soll Ende August erneut zur Abstimmung kommen. Denn vom Eigenbetrieb hängt auch die Zukunft der WSO ab – auch wenn die Einführung eines solchen nicht automatisch das Ende für die Gesellschaft bedeutet.

Fakt ist, dass sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Betriebe angesiedelt haben, was nicht zuletzt sicherlich auch ein Verdienst von Kinzl ist. Trotzdem war immer wieder zu hören, dass die WSO mit mehr Kompetenzen ausgestattet werden muss, um richtig gut zu funktionieren. Dazu braucht es aber auch das Vertrauen der Politik und die Ausstattung mit weitreichenden Kompetenzen.