Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Es geht nicht nur um das GIP. MICHAEL PEKOVICS über Auswirkungen der Volksabstimmung in Großpetersdorf.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Die Volksabstimmung in Großpetersdorf sorgt für mehr Missmut, als zugegeben wird. Hinter den Kulissen ist die SPÖ „not amused“, dass die Bürger über das Projekt entscheiden werden, ist doch der Ausgang ungewiss. Offiziell finden es natürlich alle Entscheidungsträger toll, dass „die Entscheidung von der Bevölkerung abgesegnet wird – egal ob dafür oder dagegen“. Die Volksabstimmung ist einige Monate vor der Gemeinderatswahl natürlich auch so etwas wie ein Gradmesser für die Stimmungslage in der Großgemeinde. Dazu kommt noch, dass durch den Rücktritt von SP-Bürgermeister Winfried Kasper eine politische Konstante in der Gemeinde fehlt. SPÖ-Spitzenkandidat Wolfgang Tauss muss sich erst beweisen, die Funktionäre haben ihm in der Vorwoche aber schon einmal vorab vollstes Vertrauen ausgesprochen. Mitentscheidend wird auch sein, wer die Nummer zwei hinter Tauss wird. Hinter vorgehaltener Hand ist zu hören, dass Josef Tauber das Rennen machen soll. Der Altlandesrat hatte mit Kasper nicht das beste Verhältnis. Durch die Vereinigung der beiden „SPÖ-Lager“ könnte die Ausgangslage sowohl für die Volksabstimmung als auch für die Wahl verbessert werden.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at