Erstellt am 30. Mai 2012, 00:00

Es ist bereits fünf vor zwölf. DANIEL FENZ über existenzielle Sorgen beim SV Litzelsdorf.

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Sportlich läuft es beim SV Litzelsdorf schon lange nicht mehr nach Wunsch. Dem Abgang von Langzeit-Trainer Günter Rosenkranz – er war viereinhalb Jahre in Litzelsdorf – verdauten sowohl Verein als auch Obmann Martin Gerbafczits nicht wirklich. Das Übel zog seinen Lauf – seit seinem Abschied stehen die Mühlen still.

Noch mehr: Vizebürgermeister Martin Gerbafczits verließ mit dem gesamten Vorstand das derzeit sinkende Schiff. Bei der ersten Generalversammlung mit geplanter Neuwahl des Vorstandes wollte niemand den Obmann übernehmen.

Dem Rosenkranz-Abgang nachzujammern – Gerbafczits machte das zu oft – bringt aber nichts. Stattdessen müssen die sportliche Leitung und der Verein wieder eine Einheit werden, egal in welcher Klasse. Zu viel steht auf dem Spiel. Schließlich ist es längst fünf vor zwölf.

Die letzten Hoffnungen ruhen nun auf Bürgermeister Peter Fassl. Hinter vorgehaltener Hand wird bereits ein Szenario durchgespielt, dass er als neuer Obmann den Verein am Leben halten könnte. Egal wer letztlich einspringt: Es geht mit dem SVL um eine wichtige Einrichtung und um eine sportliche Visitenkarte von Litzelsdorf.

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d.fenz@bvz.at