Erstellt am 14. November 2012, 00:00

Frischer Wind in die Stadtpartei. Michael Pekovics über die SPÖ Oberwart, die sich neu aufstellen wird müssen. Neue Besen kehren besser. Das gilt zwar in der Politik nicht immer, sollte aber das Motto der Oberwarter SPÖ sein. Denn die Wahlschlappe vom 7.

Neue Besen kehren besser. Das gilt zwar in der Politik nicht immer, sollte aber das Motto der Oberwarter SPÖ sein. Denn die Wahlschlappe vom 7. Oktober ist unter anderem wohl auch der Tatsache geschuldet, dass Gerhard Pongracz den Wahlkampf mit nahezu demselben Team bestritt, mit dem er zehn Jahre lang mit absoluter Mehrheit regierte – abgesehen von Dietmar Misik und Ewald Gossy. Wobei letzterer als ehemaliger SPÖ-Landtagsabgeordneter eher kein Signal für die Zukunft war. Parteiintern wurde Pongracz mit diesen und auch anderen Fehlern schon konfrontiert, die Konsequenz muss er jetzt ohnehin persönlich tragen. Spannend wird sein, ob die gewählten SPÖ-Gemeinderäte tatsächlich auf ihr Mandat verzichten werden – dazu zwingen kann sie schließlich niemand (siehe Seite 20).

Letztlich bleibt der SPÖ aber nichts anderes übrig, als sich personell neu aufzustellen. Dazu war die Niederlage bei der Gemeinderatswahl zu deutlich. Das weiß die Parteiführung im Bezirk ebenso wie die Mitglieder der Stadtpartei. Nur, ob die neuen Besen auch besser kehren werden, das kann nur die Zukunft zeigen.

m.pekovics@bvz.at