Erstellt am 22. Januar 2014, 09:00

von Daniel Fenz

Gelingt Blick über den Tellerrand?. Daniel Fenz über die mögliche Fusionierung von drei Klubs im Unterhaus.

Die Stilllegungen und Auflösungen von südburgenländischen Fußballvereinen in den letzten Jahren – Litzelsdorf, Rauchwart, Neustift bei Güssing, Großmürbisch, um nur einige zu nennen – sind ein Indiz dafür, dass es immer schwieriger wird, einen Fußballklub am Leben zu erhalten.

Es mangelt vermehrt an Spielern und Funktionären. Die Möglichkeit von Fusionen benachbarter Klubs (und somit eine Bündelung der Kräfte) scheiterte in den letzten Jahren oft an Fragen wie: Wo wird gespielt und trainiert? Was passiert mit den Einnahmen?

In der Großgemeinde Bernstein wird nun sogar an einer DreierKonstellation gearbeitet. Beim derzeit höherklassigsten Verein, dem 2. Liga-Verein SV Stuben, ist BFV-Vizepräsident Konrad Renner Obmann. Dieser wollte nun den SV Bernstein, die SG Redlschlag und eben seinen Klub zusammenführen. Beim ersten Treffen konnte dieses Vorhaben aber noch nicht umgesetzt werden.

Dabei stünden die Gemeindevertreter einer solchen Fusion positiv gegenüber, Stichwort Nachhaltigkeit mit einem starken Klub. Fragt sich, ob die Vereine auf einen grünen Zweig kommen. Im Sinne des großen Ganzen wäre es wohl die beste Lösung – dafür ist aber eben ein kollektiver Blick über den Tellerrand notwendig.