Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Gleiches Spiel, anderer Gegner. MICHAEL PEKOVICS über den Gemeinderatswahlkampf in Pinkafeld.

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Die Geschichte wiederholt sich. Im Jahr 2007 fuhr Pinkafelds SPÖ-Bürgermeister Kurt Maczek einen fulminanten Wahlsieg ein (plus 17,8 Prozent der Stimmen). Dem voran gegangen waren harte Attacken der ÖVP, verbunden mit der verständlichen medialen Aufregung – einige negative Titelseiten über Pinkafeld inklusive. Heute, rund ein Jahr vor der nächsten Gemeinderatswahl, scheint wieder etwas ähnliches zu passieren – diesmal aber mit etwas anderen Vorzeichen. Denn 2007 reagierte Maczek immer relativ kühl und abgebrüht auf die Angriffe der Opposition, aktuell lässt sich Maczek aber auf die „Spielchen“ ein, die eben zum politischen Geschäft dazugehören.

Zu all dem kommt noch hinzu, dass die ÖVP mit Friedrich Luisser einen erfahrenen Politiker in die Bürgermeisterwahl schickt. Vielleicht hat Maczek deswegen so aggressiv auf die Geschichte rund um die Kündigung von Christian Pfeiffer reagiert und mit Schuldzuweisungen in der (bisher eigentlich parteifreien) Stadtinfo eine Grenze überschritten. Wenn deswegen sogar Kritik aus den eigenen Reihen kommt, dann muss der Stadtchef diese wohl oder übel ernst nehmen.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at