Erstellt am 14. März 2012, 00:00

Gutmachung ist angesagt. DANIEL FENZ über Stocksportler Markus Bischof, der Team-Weltmeister wurde.

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Sieben Jahre sind verstrichen. Die Rede ist vom Wolfauer Dopingsünder Markus Bischof. 2005 wurde er aufgrund nachgewiesenen Dopings für 18 Monate gesperrt. Stocksport-Freak Bischof hatte lange Zeit, um darüber nachzudenken, ob er diese Sportart jemals wieder ausüben werde. Nun hat er sein Comeback schon längst hinter sich – und der Südburgenländer bewies neben nationalen Erfolgen, dass er auch auf internationaler Ebene zu den Top-Sportlern gehört. Der Lohn war am Wochenende die Mannschafts-Goldmedaille bei der WM in Deutschland.

Darf man Markus Bischof Glauben schenken, dann geschah das alles sauber, also ohne Nahrungsergänzungsmittel, die auf der Dopingliste stehen. Bleibt zu hoffen, dass er nicht zum Wiederholungstäter wird.

Denn eine neuerliche Sperre – von der niemand, schon gar nicht er selbst oder der burgenländische Stocksportverband ausgehen – würde einen fahlen Beigeschmack nach sich ziehen. Dafür könnte Bischof gerade jetzt aufzeigen und seinen großen Fehler aus der Vergangenheit wieder gut machen: indem er nun konsequent als Vorbild für die Jugendlichen agiert.

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d.fenz@bvz.at