Erstellt am 09. Juli 2014, 07:54

von Carina Ganster

Hauptsache die Schule bleibt. Carina Ganster über Zusammenlegungen von Schulstandorten, die Kleinstschulen erhalten.

Waren es in den vergangenen Jahren die Schließung von Kleinstschulen, die Gemeindevertretern und Eltern sauer aufgestoßen haben, sind es heuer die Neuerungen in der Schulverwaltung. Einerseits verständlich, weil die Übermittlung der Botschaft nicht auf persönlicher Ebene verlaufen ist, andererseits wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird.

Probleme bei der Leitung mehrerer Standorte durch einen Direktor sind eher unwahrscheinlich. Im Gegenteil. Bislang haben Direktoren von Kleinstschulen neben dem Unterrichtsalltag zahlreiche Stunden für administrative Tätigkeiten zusätzlich gebraucht, können sie sich nach dem neuen System rein um die Verwaltung kümmern. Die Lehrer hingegen, die in den einzelnen Schulen unterrichten werden, sind noch mehr für die Bildung der Kinder da.

Wenn durch das neue Schulverwaltungssystem die Schließung von Schulen verhindert werden kann – Stichwort ’Aushöhlung des ländlichen Raumes‘ –  dann haben sich die Differenzen im Vorfeld schlussendlich doch ausgezahlt. Immerhin geht es am Ende nur um den Erhalt der Schule – für Eltern, Gemeinde und die Kinder.