Erstellt am 24. August 2011, 08:11

Hier gehen die Uhren anders. MICHAEL PEKOVICS über Freud?und Leid? von viel Verkehr und eine Auffälligkeit.

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Gemeinhin sind Gemeinden bestrebt, allzu viel Verkehr aus dem Stadtzentrum zu verhindern. Nicht so in Oberwart, wo sich die Verantwortlichen rund um Bürgermeister Gerhard Pongracz über 12.000 Fahrzeuge pro Tag freuen. Das ist einerseits verständlich, weil die Bezirkshauptstadt historisch gesehen eine Einkaufsstadt ist und viel Verkehr viel Umsatz bringt. Zudem ist Oberwart eine Behörden- und Schulstadt, was der zweite Grund für das hohe Verkehrsaufkommen ist. Damit wird das von den Entscheidungsträgern zu lösende Problem aber nicht einfacher: Denn künftig soll mit einem Generalkonzept der Verkehr besser gelenkt werden und das möglichst schonend für die zahlreichen Anrainer der Zubringerstraßen. Allen wird man es nicht recht machen können, soviel ist sicher. Man darf auch gespannt sein, ob die Stadtgemeinde tatsächlich über die Finanzkraft verfügt, das zig Millionen Euro teure Projekt – die wahren Kosten lauern ja unter der Oberfläche, Stichwort Kanal und Wasser – bis 2016 durchzuziehen. Schließlich ist ein Konzept schnell erstellt, aber die Durchführung selbst ist oft ein Problem – zumindest in Oberwart …

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at