Erstellt am 10. November 2010, 00:00

Jammern bringt keine Lösung. DANIEL FENZ über die gewünschte Wiedereinführung der U13-Klasse.

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Die Herbst-Saison der Nachwuchsmeisterschaft ist vorüber. Mit den letzten Spielen verabschiedeten sich die Youngsters und ihre Funktionäre am Wochenende in die wohlverdiente Pause, ehe schon bald wieder Trainings und Hallenturniere anstehen. Doch ein Problem beschäftigt auch nach Ende der Saison einige Trainer und brennt ihnen auf der Zunge. Denn immer mehr Stimmen werden laut, dass die derzeitige Situation der Klasseneinteilung des Burgenländischen Fußballverbandes nicht einfach sei. Speziell die Neulinge haben es schwer, sich vernünftig zu behaupten. Konkret geht es dabei um Leistungsunterschiede in den Klassen U14 und U16.

Dass sich der Verband gegen Vorwürfe der Vereine wehrt und dazu bekennt, dass es ein gutes System sei, ist klar. Klar ist aber auch, dass ein Problem besteht und so auch gelöst werden sollte. Denn die Aufgabe des Verbands besteht auch darin, möglichst viele Jugendliche für Fußball zu begeistern. Vernünftig wäre, wenn sich die Funktionäre der betroffenen Vereine mit dem Verband an einen Tisch setzen, um für die Probleme Lösungsansätze zu finden. Eine eigene U13-Klasse wäre in diesem Zusammenhang zumindest eine erste Überlegung wert.

d.fenz@bvz.at