Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Jetzt ist rasches Handeln gefragt. DANIEL FENZ über den ASK Stefri Oberdorf, der neu durchstarten muss.

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Mit aller Gewalt, eine Klasse nach oben im burgenländischen Amateurfußball: Das kann auf die Dauer nur schief gehen. Das „schlechteste“ Beispiel dafür ist Oberdorf in der 1. Klasse B Süd. Denn der Verein aus dem Bezirk Oberwart legte in den letzten Monaten tendenziell den Retourgang ein. Bereits in der Saison 2008/2009 wurde gemunkelt, dass der Klub mit aller Gewalt in die 2. Liga Süd möchte. Damals auf dem vierten Platz, gelang in den darauf folgenden beiden Jahren immer nur der zweite Rang. Sowohl Bocksdorf (2009/2010) als auch Heiligenbrunn (2010/2011) waren cleverer und betrieben wohl auch eine bessere Einkaufspolitik.

Nur eine Startruppe zusammenzukaufen – ehemalige Burgenlandliga-Kicker wie Heimo Jani, Wendelin Szalay oder Kevin Töpfer – war scheinbar zu wenig. Schon als Trainer Rudi Kovacs nach wenigen Tagen das Handtuch warf, war der Verein unter dem damaligen Obmann Kurt Halper gefordert. Herauskam bislang aber zu wenig.

Jetzt ist Nachfolger Horst Fassl gefordert, um eine kontinuierliche, langfristige Linie ins Spiel zu bringen. Denn davon hängt es ab, ob sich der Verein wirtschaftlich fängt und auch in Zukunft vernünftig (über)leben kann.

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d.fenz@bvz.at