Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Klassen sollen größer werden. Der 4. Feber wird für die südburgenländischen Fußballvereine richtungsweisend. An diesem Tag wird nämlich bei der Versammlung der Gruppe Süd über die zukünftige Klassenstrukturierung im Fußballunterhaus abgestimmt (Bericht auf Seite 69).

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Der 4. Feber wird für die südburgenländischen Fußballvereine richtungsweisend. An diesem Tag wird nämlich bei der Versammlung der Gruppe Süd über die zukünftige Klassenstrukturierung im Fußballunterhaus abgestimmt.

Dann stehen die Vereinsvertreter vor der Entscheidung: Belässt man alles beim Alten oder entschließt man sich zu einem Änderungsantrag beim BFV? Bei einer Umfrage sprach sich die Mehrheit für eine Strukturreform aus. Die Vereinsanzahl (in den 2. Klassen nur zwölf) ist im kritischen Bereich, weiter schrumpfen dürfen die Klassen nicht. Im Gegenteil: Sie sollten wieder größer werden, auch wenn das längere Fahrtstrecken bedeutet. In Zeiten der Mobilität sollte die Reform nicht daran scheitern.

Die Frage ist nur, welches Modell kommen soll? Was das betrifft, ist die Angelegenheit weitaus komplizierter. Vier Vorschläge liegen zur Abstimmung vor, alle mit Vor- und Nachteilen. Als kontraproduktiv kann der Play-off-Modus eingeschätzt werden, weil damit wohl ein schwindendes Zuschauerinteresse einhergehen würde. Die drei anderen Modelle haben – je nach Vereinsperspektive – ihren Reiz.

a.koller@bvz.at