Erstellt am 03. Dezember 2014, 09:39

von Michael Pekovics

Das Nadelöhr des Südburgenlandes. Michael Pekovics über das starke Verkehrsaufkommen am Stadtrand und Strategien dagegen.

Zwischen 15.000 und 20.000 Fahrzeuge passieren den Oberwarter "eo"-Kreisverkehr - pro Tag! Und die Tendenz zeigt weiter nach oben, was die Verantwortlichen langsam aber sicher zu einer Lösung zwingt. Diese wurde ja ursprünglich schon 2012 präsentiert: Ein zweispuriger Kreisverkehr sollte den Verkehrsfluss erhöhen und dafür sorgen, dass der Verkehr zu Stoßzeiten nicht bis weit über das Steinbrückl zurück staut. Dann wurde das Projekt aber ebenso wie zahlreiche andere angekündigte Maßnahmen (Kriechspur Steinbrückl, West- und Südspange) aber doch nicht umgesetzt, weil die damals angekündigten Betriebsansiedelungen nicht zustande kamen, heißt es jetzt.

Nun ist zumindest einmal der „Turbokreisverkehr“ auf Schiene, die anderen im Jahr 2012 als „Gesamtverkehrskonzept“ präsentierten Maßnahmen müssen – zumindest vorläufig – noch warten. Das bringt wenigstens etwas Entlastung für die staugeplagten Autofahrer. Das Hauptproblem, der Verkehr von Ungarn in Richtung Autobahn, ist damit aber noch nicht gelöst. Dazu bräuchte es eine „Umfahrung der Umfahrung“, die ist aber (noch) nicht in Sicht.